Themen: Freiheit

„Freiheit – eine Utopie?“


Warum auf sehr lange Sicht das Staatskonstrukt scheitern wird

Die Freiheit ist eine faktische Utopie. Sie ist keineswegs eine logische Utopie, sondern verdankt ihren – gemessen an den realen Zuständen in der Welt – utopischen Charakter der Tatsache, dass unsere Spezies das, was man „menschliche Schwächen“ nennt, vielleicht nie wird ablegen oder überwinden können. Die Theorie der Freiheit, das wissen wir spätestens seit Mises, Rothbard, Hoppe, Jasay und Rockwell, ist in sich schlüssig, also keineswegs utopisch nach den Maßstäben der Logik und der Erkenntnistheorie. Freiheit ist die einzig mögliche und einzig denkbare Bedingung für die Gestaltung des menschlichen Lebens jenseits von Sklaverei, Massenmord und Hungertod. Dies gilt jedenfalls für Gesellschaften, welche die Größe der Steinzeithorde überschreiten. Wenn dem so ist, warum leben die Menschen dann – diesem Faktum zum Trotz – nirgendwo auf dem Globus in völliger Freiheit?

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„Gefährliche Freunde“


Nicht nur ihre erklärten Feinde – wie Sozialisten und sonstige Totalitäre – gefährden die Freiheit, sondern auch (und vielleicht noch mehr) ihre prinzipienvergessenen Freunde.

Das wichtigste Element und Prinzip der Freiheit ist das Eigentum, das Eigentum an der eigenen Person, am eigenen Körper und an rechtmäßig erworbenen Gütern. So wie das Prinzip „Ehrlichkeit“ durch den Diebstahl eines einzigen Euros genauso verletzt ist wie durch den Diebstahl von Tausend Euro, so hat auch die scheinbar nur geringfügige Verletzung des Prinzips „Eigentum“ zur Folge, dass alsbald die ganze Institution namens „Eigentum und Freiheit“ zur Disposition steht. Einige alltägliche Beispiele mögen das verdeutlichen:

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ROLAND BAADER-Brevier erschienen: “Das Ende des Papiergeld-Zeitalters – Ein Brevier der Freiheit”

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Roland Baaders Vermächtnis – EIN BREVIER DER FREIHEIT

DAS ENDE DES PAPIERGELD-ZEITALTERS

Als einer der ersten warnte er vor Blasenwirtschaft und Schuldenbildung. In seiner klaren, bildhaften Sprache beschrieb er die Gefahren von ungedecktem Papiergeld und politischer Verantwortungslosigkeit. Roland Baader (1940-2012) war ein wortgewaltiger Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Jetzt ist sein Vermächtnis in Buchform erschienen.

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“Freiheit und Risiko”

Diesseits der schieren Gewaltanwendung gibt es zwei Hauptmechanismen, zwei Strategien, um Macht zu erlangen, zu bewahren und zu mehren. Zum einen Brot und Spiele (moderne Form: Wohlfahrtsleistungen servieren und sie mit dem Geld anderer Leute bezahlen: Umverteilung). Zum anderen Angst erzeugen oder bestehende Ängste nutzen – und dann politischen Schutz vor den befürchteten Gefahren anbieten.

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“Begriffserklärung I: Freiheit”

Wenn die Bedeutung von Wörtern und der Inhalt von Begriffen verfälscht wird, verlieren wir das Werkzeug, das uns von allen anderen Lebewesen unterscheidet: die Vernunft. Denn die Sprache bildet unsere Gedanken, und wenn die Sprache zerstört wird, geht auch unser Denken in die Irre. Kein Begriff ist von Interessenpolitikern und Ideologen im Verlauf der letzten 100 Jahre so tief greifend manipuliert worden wie der Terminus „Freiheit“. Entsprechend gering ist mittlerweile die allgemeine Wertschätzung dieses eigentlich höchsten Gutes des Menschen.

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