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Programm der Roland Baader Auszeichnung 2018

LewRockwell

 

 

 

9. Hamburger Mark Banco Anlegertagung / Roland Baader Auszeichnung

Auf der Suche nach dem besseren Geld – Von der Mark Banco bis zu Krypto

Kapitalschutzstrategien für Anleger

Samstag, 02.06.2018 von 10-18 Uhr

mit Roland Baader-Auszeichnung 2018 an Lew Rockwell (Gründer Ludwig von Mises Institut USA), Laudatio Rahim Taghizadegan (Roland Baader Preisträger 2017)

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Lew Rockwell erhält die Roland-Baader-Auszeichnung 2018

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Das Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) gibt bekannt, dass der Publizist Llewellyn Harrison (Lew) Rockwell Jr. die „Roland-Baader-Auszeichnung 2018“ erhält. Die Verleihung erfolgt am 2. Juni 2018 im Rahmen der 9. Hamburger Mark-Banco-Anlegertagung im Historischen Museum Hamburg.

Ohne das publizistische und unternehmerische Engagement von Lew Rockwell wäre die Österreichische Schule der Ökonomik oder Austrian School of Economics heute nur noch eine Fußnote der Ideengeschichte. Sein Beitrag zur Popularisierung dieser Denktradition und zur Bewahrung und Weiterentwicklung ihrer Ansätze ist kaum zu überschätzen. In einem feindlichen akademischen und journalistischen Umfeld, das in den USA wie in Europa von Etatisten und Mitläufern geprägt ist, bewies Rockwell den Mut zu unbequemen Positionen. Er wirkte persönlich neben Ludwig von Mises und Murray N. Rothbard, dessen wichtigstem Schüler in den USA, die Rockwell ihr geistiges Erbe anvertrauten.

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Man darf getrost davon ausgehen, daß Deutschland nicht mehr zu retten ist

„[Man darf] getrost davon ausgehen, daß Deutschland nicht mehr zu retten ist. Wie konnte es dazu kommen? Warum ist das Gehäuse der Politik zum Irrenhaus geworden? Wie war oder ist es möglich, daß bei der Wiedervereinigung schwerste ökonomische Fehler mit Tausend-Milliarden-Folgekosten gemacht wurden; daß die Sozialsysteme dem Bankrott zusteuern, daß die friedliche und erfolgreiche Wirtschaftsgemeinschaft der EWG in ein politisches und konfliktgeladenes Räte-System nach dem Muster der Sowjetunion verwandelt wurde (Wirtschaft verbindet, Politik aber trennt); daß man die europäische Verfassung anstrebt, mit welcher das deutsche Grundgesetz zur Makulatur wird; daß man die wichtigste Schranke gegen Willkürpolitik, nämlich den Wettbewerb der nationalen politischen Konzeptionen, gegen den freiheitsvernichtenden Zentralismus von Brüssel getauscht hat; daß die letzte Hürde gegen den Ruin des Geldwertes, nämlich die Konkurrenz der Währungen, mit einer Einheitswährung niedergerissen wurde; daß die Staatsschulden zu Dimensionen explodiert sind, die nur noch im Staatsbankrott enden können; daß man mit «Reform»-Kaskaden bürokratische Monster errichtet statt abbaut; daß wir uns mit ungezügelter Einwanderung alle ethnischen, religiösen und kriminalistischen Probleme der Welt nach Deutschland und Europa holen; daß man mit quasi-marxistischem Multikulturalismus den abendländischen Geist in ein Faulgas verwandelt; daß sich Parlament und Regierung von allmächtigen Gewerkschaften fesseln und lähmen lassen; daß Ermächtigungsgesetze […] erlassen werden können, ohne daß das Volk etwas davon erfährt; daß man sehenden Auges Europa der Libanonisierung ausliefert; daß eine alternativlose Opposition in Stümperei versinkt; ja, daß man sogar die deutsche Sprache von Bürokraten verhunzen läßt, und daß … und daß … ?“

 

aus: Stählerne Fesseln der Hörigkeit, in: Vertrauliche Mitteilungen, Extrablatt 3/2004, S. 5-7.

„Prolog: Schlacht gegen die Realität“

 

Jetzt ist sie da, die lange Sicht…

Aus dem 700-Milliarden-Paket der US-Regierung zum staatlichen Ankauf illiquider Bank-Aktiva werden zwar rasch tausend und mehr Milliarden werden, aber auch 700 Milliarden Dollar sind eine unvorstellbare Menge. In aufeinandergelegten 100-Dollar-Scheinen ergeben sie einen Stapel von 762 Kilometern Höhe. Nicht sehr viel niedriger ist der 500-Milliarden-Euro-Turm von Merkel und Co. Werden diese babylonischen Türme die Finanzkrise lösen oder wenigstens mildern? Nein, sie werden zwar die schlimmsten Krisenereignisse hinauszögern, diese aber insgesamt verschlimmern und verlängern. Ginge es nur um die sich im einstelligen Milliardenbereich austobende Subprime-Krise (faule Hypothekenschulden), so könnten 700 bis 1.000 Milliarden einen deutlichen Mässigungseffekt bewirken. Aber es klopfen derzeit und fortan noch ganz andere Monster an die Türen der Finanzwelt. Bei den CDS beispielsweise, den sogenannten Credit Default Swaps (Kreditausfall-Versicherungszertifikaten, die an den Finanzmärkten ein Eigenleben als Anlagepapiere entwickelt haben) sind rund 60.000 Milliarden Dollar im Feuer – und damit mehr als die Summe aller auf dem Globus gehandelter internationalen Anleihen. Ein anderer Vergleich: 60.000 Milliarden entsprechen dem Nettogesamtvermögen aller Amerikaner und mehr als dem Vierfachen des US-Sozialprodukts.

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„Freiheit – eine Utopie?“


Warum auf sehr lange Sicht das Staatskonstrukt scheitern wird

Die Freiheit ist eine faktische Utopie. Sie ist keineswegs eine logische Utopie, sondern verdankt ihren – gemessen an den realen Zuständen in der Welt – utopischen Charakter der Tatsache, dass unsere Spezies das, was man „menschliche Schwächen“ nennt, vielleicht nie wird ablegen oder überwinden können. Die Theorie der Freiheit, das wissen wir spätestens seit Mises, Rothbard, Hoppe, Jasay und Rockwell, ist in sich schlüssig, also keineswegs utopisch nach den Maßstäben der Logik und der Erkenntnistheorie. Freiheit ist die einzig mögliche und einzig denkbare Bedingung für die Gestaltung des menschlichen Lebens jenseits von Sklaverei, Massenmord und Hungertod. Dies gilt jedenfalls für Gesellschaften, welche die Größe der Steinzeithorde überschreiten. Wenn dem so ist, warum leben die Menschen dann – diesem Faktum zum Trotz – nirgendwo auf dem Globus in völliger Freiheit?

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Vom Klimawahn zur Energiekrise

 

Das sogenannte Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen wurde 1997 ausgehandelt. Es sieht verbindliche Ziele für die Reduktion des Kohlendioxid-Ausstosses vor. Die Europäische Union hat sich im Rahmen des Abkommens bereits verpflichtet, die C02-Emission bis 2020 um mindestens 20 Prozent zu senken. Da das Kyoto-Protokoll 2012 ausläuft, soll Ende 2007 eine Verhandlungsrunde über ein Kyoto-Nachfolgeabkommen im Rahmen der UNO beginnen. Auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm Anfang Juni 2007 hat Kanzlerin Merkel den Vorschlag des US-Präsidenten Bush zurückgewiesen, die 15 weltgrössten C02-Verursacher sollten ausserhalb des UNO-Rahmens über Emissionsziele verhandeln. Zuständig für internationale Klimaabkommen, so Merkel, seien allein die Vereinten Nationen. Es störte sie und die übrigen europäischen Politgrössen dabei nicht, dass die meteorologisch-physikalischen Thesen, die dem Kyoto-Protokoll als Grundlage dienten, bereits 1998 von mehr als 15.000 Wissenschaftlern stark bezweifelt oder abgelehnt wurden. In einer Petition hatten sie den damaligen US-Präsidenten Clinton aufgefordert, das Protokoll nicht zu unterzeichnen.

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„Erfindung und Entbehrung“

Der Begriff Nachhaltigkeit entstammt der Forstwirtschaft (um 1900) und bedeutet dort, dass nicht mehr geerntet wird als nachwächst. Heute steht das Wort für eine Art Umweltreligion, die mehr und mehr irrationale Züge annimmt. Das Prinzip der „nachhaltigen Entwicklung“ wurde 1987 von der UNO-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter der sozialistischen Vorsitzenden Gro Harlem Brundtland entworfen („Brundtland-Kommission“). Es lautet in Kurzform: Nachhaltig ist eine Entwicklung, wenn sie „die Bedürfnisse der Gegenwart deckt, ohne zukünftigen Generationen die Grundlage für deren Bedürfnisbefriedigung zu nehmen“.

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Rahim Taghizadegan erhielt die Roland-Baader-Auszeichnung 2017

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Bildquelle: Marc Bernot/eigentümlich frei

Das Institut für Austrian Asset Management (IfAAM) verlieh die Roland-Baader-Auszeichnung am 27. Mai 2017 im Rahmen der 8. Hamburger Mark Banco Anlegertagung im Marriott-Hotel Hamburg an Rahim Taghizadegan.

Rahim Taghizadegan gehört zu den führenden Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Freiheitsdenker in Europa. Der Autor, Unternehmer und Lehrer widmet sich in seinem Schaffen der Verbreitung freiheitlicher Ideen und deren gesellschaftlicher Verankerung. Sein besonderer Fokus liegt dabei auf der jungen, der „belogenen Generation“, die er zu einem selbstbestimmten und sinnerfüllten Leben in Freiheit und Eigenverantwortung anleitet.

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„Wieviel Staat braucht die Krise?“


Der Bock als Gärtner

Die Schlagzeilen zur Weltfinanzkrise verkünden unisono: „Der Kapitalismus hat versagt / Es wurde zu wenig reguliert / Nur der Staat kann der Retter sein.“ Wären das nur politische Parolen, könnte man sich trösten, denn Politik und Wahrheit waren noch nie Brüder. Fatal aber ist, dass auch fast alle Ökonomen in diese Melodie einstimmen. Und die ist schrecklich falsch. In Wahrheit hat nicht der Kapitalismus versagt, sondern – wieder einmal – der Sozialismus. Der Lebenssaft der Marktwirtschaft ist das Geld. Und das besteht seit dem Ende des echten Marktgeldes (des Goldes) aus staatsmonopolistischem Falschgeld in Form deckungsloser Papierfetzen und ankerloser Kredite. Der wichtigste Preis in einer Marktwirtschaft ist der Preis des Geldes, der Zins. Und ausgerechnet der wird von den Notenbanken zentralplanwirtschaftlich diktiert. So werden a) der Blutkreislauf des Kapitalismus sukzessive vergiftet und b) seine Preissignale permanent falsch gestellt. Das kann letztlich nur im Zusammenbruch enden.

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„Vivisektion des Gutmenschentums“ – Teil IV


Warum es nicht gut ist, Politik mit Mitteln der Moral zu praktizieren

Handeln auf Kosten anderer ist problematisch. Politik ist deshalb seit je eine zweischneidige Angelegenheit, denn sie ist immer nur auf Kosten anderer zu betreiben. Bei ordnungs- und sicherheitspolitischen Aktivitäten mag man im Urteil noch schwanken, weil die These, Ordnung und Sicherheit seien den meisten Bürgern „etwas wert“, diskutierbar ist. Bei Maßnahmen mit Umverteilungswirkung aber – und das trifft auf fast die gesamte Politik zu – muss das Urteil kompromisslos ausfallen: unmoralisch und daher illegitim.

Moral erstirbt, wenn Menschen bei ihren Entscheidungen nicht die eigenen Mittel einsetzen und die Konsequenzen ihrer Entscheidungen nicht selbst tragen müssen. Moralische Prinzipien wie Ehrlichkeit, Friedlichkeit und Freiwilligkeit werden entweder befolgt oder aufgegeben. Kompromisse kann es hier nicht geben. Der Sozial- und Wohlfahrtsstaat hingegen beruht auf „moralischen Kompromissen“ — also auf einem Aufgeben moralischer Prinzipien. Wo immer man die Verbindung zwischen Beitrag und Belohnung, Leistung und Nutzen, oder Kosten und Ertrag kappt, wie das dem Sozialstaat systemimmanent ist, hat man den Hauptantriebsriemen jenes Generators zerstört, der Moral erzeugt.

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„Wie wir uns betrügen — Wohlfahrtsverwahrlosung“ (Teil 1)

Die Wohlfahrt westlicher Staaten scheint groß. Dennoch klagen viele. Sie fühlen sich betrogen. Das werden sie auch, aber anders, als sie denken. Eine neue Serie zum Thema.

Der Wohlfahrtsstaat ist ein Illusionsgebäude. Die Verfäl­schung der Begriffe — und somit auch des Denkens — ist zugleich Bedingung und Folge seines Wachstums. Das be­ginnt beim falschen Etikett „Solidarität“. Diese kann nur als freiwillige, individuelle Entscheidung ausgeübt werden. „Erzwungene“ oder „kollektive Solidarität“ ist ein Widerspruch in sich. Statt der angeblichen „Solidargemeinschaft“ erzeugt der Wohlfahrtsstaat rivalisierende Interessengrup­pen im Kampf um staatliche Zuwendungen und Privilegien.

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„Gender Mainstreaming: Mao, Marx und Männerhass – Was der feministische Kassenschlager wirklich bedeutet“

Roland Baader mit zwei seiner Kinder auf der Fähre im Urlaub auf Amrum

Die Schwerstbeschädigung der Vertragsfreiheit durch die Antidiskriminierungsgesetze ist nicht das einzige Unheil, das – ausgehend von den Vereinten Nationen und verbindlich gemacht von der Europäischen Kommission – Europa heimsucht. Seit Jahren, wenngleich erst jetzt allmählich öffentlich thematisiert, gehört zur geistigen Pathologie des totalen Gleichheitswahns auch das sogenannte „Gender Mainstreaming“. Es wurde 1985 erstmals auf der 3. Weltfrauenkonferenz der UN als politische Strategie vorgestellt, auf der 4. Konferenz 1995 als verbindlich für alle Mitgliedstaaten erklärt und 1999 in den beschäftigungspolitischen Leitlinien der EU verankert sowie im Amsterdamer Vertrag verpflichtend für alle Mitgliedstaaten festgeschrieben. Kurz danach beschloss das Kabinett der deutschen Bundesregierung, die Gleichstellung von Männern und Frauen vermittels der Strategie des „Gender Mainstreaming“ zu fördern. Continue reading „Gender Mainstreaming: Mao, Marx und Männerhass – Was der feministische Kassenschlager wirklich bedeutet“

Ozeane aus Scheingeld

——► Kostenloser PDF-Download der Druckversion dieses Smart Investor-Interviews ◄——

Smart Investor sprach mit Roland Baader, einem der bekanntesten Vertreter der Austrian Economics hierzulande, über die ideale Österreichische Welt, gutes und schlechtes Geld, und seine Vision für das 21. Jahrhundert.

Smart Investor: Herr Baader, Smart Investor stellt sich in der aktuellen Ausgabe die Frage nach der idealen Österreichischen Welt. Wie würde sich in einer solchen Welt die Unternehmenslandschaft darstellen?

Baader: Unternehmen wären eher kleiner, aber vor allem wären es viel, viel mehr als heute. Man kann allerdings auch hier nicht vollständig auf Großkonzerne verzichten. Die Produktion von Flugzeugen, Eisenbahnen oder auch Autos erfordert ungeheuer viel Kapital – kleine, eigentümergeführte Unternehmen könnten dies kaum stemmen. Im Übrigen wäre die Zahl der Großkonzerne gering.

Smart Investor: Würde sich auch die Organisationsstruktur der Unternehmen ändern?

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Du sollst produktiv sein!

Über die christlichen Wurzeln der Marktwirtschaft

In seiner „Ethik“ schreibt der katholische Theologe Romano Guardini, dass ausgerechnet Nietzsche konstatiert habe, der moderne Mensch wisse gar nicht, wie sehr er vom Erbe des Christentums zehre. „Alle unsere sittlichen Begriffe“, so Guardini, „alle sie begründenden Werte, alle unser Dasein tragenden individuellen wie sozialen Handlungen stehen ja doch im Erbgang des Christentums. Die Axiome der Unantastbarkeit der Person, … der Freiheit und Ehre jedes Menschen, … der grundsätzlichen Gleichberechtigung jenseits von Privileg und Begabung … die Wahrheit des Wortes und die Verlässlichkeit des Vertrages — das und vieles sonst enthält … die Wirkungen von vielen Jahrhunderten christlicher Gewissensbildung und Menschenformung.“ Guardini trifft hier einen wichtigen Punkt. Es ist plausibel, dass die Ideen der Unantastbarkeit der Freiheit, des Lebens, Denkens, Glaubens und des Eigentums einen religiösen Ursprung haben und erst später von liberalen Denkern aufgenommen und säkularisiert wurden.

Etwas plakativer formuliert kann man drei elementare Bedingungen einer freien Gesellschaft und somit auch deren wirtschaftlicher Verfassung — der Marktwirtschaft — benennen, die allesamt zugleich im biblischen Dekalog ihre Manifestation gefunden haben: 1. Unantastbarkeit des Eigentums („Du sollst nicht stehlen“ und „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut“), 2. Ehrlichkeit, und somit Verlässlichkeit des Vertrages („Du sollst kein falsches Zeugnis geben…“), und 3. die hohe Wertschätzung der Familie („Du sollst Vater und Mutter ehren…“). Im Jargon der modernen Soziologie könnte man von der Familie als der unerlässlichen Einübungsinstitution für die kulturelle Sozialisation einer jeden Person reden.

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Roland-Baader-Treffen 2017

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Auch im Jahre 2017 treffen sich die Freunde der Freiheit und des wortgewaltigen wie charismatischen Publizisten Roland Baader Mitte Februar – am Wochenende nach seinem Geburtstag (14.2.) – wieder in dessen Heimatgemeinde. In bester Tradition hat es Steffen Krug vom Institut für Austrian Asset Management wieder einmal geschafft, mit Gerd Habermann und Robert Nef zwei absolut hochkarätige Redner an Bord zu holen.

Am 18. Februar 2017 werden im Hotel Cristall in Waghäusel-Kirrlach ab 16 Uhr zunächst Prof. Dr. Habermann und ab ca. 17 Uhr Robert Nef, der Roland-Baader-Preisträger 2016, über den Sozialstaat – den vermeintlichen Wohlfahrtsstaat – referieren; in Anlehnung an Roland Baaders Werk „Fauler Zauber – Schein und Wirklichkeit des Sozialstaats“ von 1997. Continue reading Roland-Baader-Treffen 2017